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Warum du dir selbst im Weg stehst

was hat das mit meinem (und Deinen) Business zu tun?




Ich habe mich jahrelang gefragt, warum ich mich selbst sabotiere. Nicht dramatisch. Nicht offensichtlich. Sondern auf diese leise, nervige Art: Wenn etwas wirklich gut läuft – ein Projekt zieht an, Kunden kommen, ich komme in einen Flow – fange ich plötzlich an, langsamer zu werden.


Ich mache mir Sorgen.

Über meine Katzen.

Über die Politik.

Über irgendetwas, das mich auf einmal wahnsinnig aufregt.


Und irgendwann sitze ich da und denke: "Warum legt mir das Leben andauernd Steine in den Weg?"


Spoiler: Das Leben legt mir keine Steine in den Weg. Ich lege sie selbst dort hin. Und "The Big Leap" war das erste Buch, das mir nicht nur erklärt hat warum – sondern auch wie ich damit aufhöre.

Das Kernkonzept


Das Upper Limit Problem oder deine innere Komfortzone für Erfolg


Gay Hendricks argumentiert, dass wir alle eine Art inneres Thermostat haben – eine Obergrenze dafür, wie viel Glück, Erfolg und Leichtigkeit wir uns erlauben. Sobald wir diese Grenze überschreiten, sabotieren wir uns unbewusst selbst. Wir streiten, wir werden krank, wir prokrastinieren, wir grübeln. Alles um wieder auf das gewohnte Niveau zurückzukommen.

Er nennt das das "Upper Limit Problem" – kurz ULP. Ich fand diese Abkürzung beim ersten Lesen ehrlich gesagt seltsam. Fast schon zu technisch für etwas so Persönliches. Aber dann habe ich angefangen, mir die ULPs wie die Dementoren aus Harry Potter vorzustellen – diese düsteren Gestalten die dir alle Freude aussaugen. Und sobald ich spüre wie sie auftauchen, "ulpe" ich sie einfach: ich ziehe sie ins Lächerliche. Klingt albern. Funktioniert erstaunlich gut.


Was mich wirklich erwischt hat


Mindset ist nicht das Problem bzw. war für mich eher ein abstraktes Gedankenkonstrukt.



Jeder redet über Mindset. Solopreneure sowieso. Aber die meisten reden darüber wie über ein Ziel als wäre "gutes Mindset" ein Zustand den man irgendwann erreicht und dann behält.

Hendricks erklärt, dass echte Veränderung kein gradueller Prozess ist, sondern ein Quantensprung im Verständnis. Ein Moment wo du dich selbst auf eine völlig neue Art siehst – und danach kannst du nicht mehr zurück. Dieser Gedanke hat bei mir etwas gelöst. Nicht weil er bequem ist, sondern weil er ehrlich ist.


Meine 3 Takeaways für Solopreneure


Was du direkt mitnehmen kannst


Takeaway 01

Erkenne dein persönliches Sabotage-Muster

Meins ist: Sorgen machen, wenn es gut läuft. Was ist deins? Streit suchen? Plötzlich krank werden? Prokrastinieren kurz vor dem Ziel? Das Muster zu kennen ist der erste Schritt denn dann siehst du es kommen.

Takeaway 02

Stell dir abends eine einzige Frage

Ich mache das selbst, manchmal auch tagsüber damit ich es nicht vergesse: "Was habe ich heute gemacht, das wirklich in meiner Zone des Genies liegt?" Und: "Warum mache ich mir gerade Sorgen – und was ist direkt davor passiert?" Die Antworten sind oft überraschend aufschlussreich.

Takeaway 03

Ulpe deine ULPs

Nimm deinen inneren Saboteur nicht so ernst. Gib ihm einen dummen Namen. Stell dir vor wie er stolpert. Das klingt albern – aber Humor ist eine der wirksamsten Methoden um aus Angst-Mustern herauszukommen.


Ich empfehle dieses Buch jedem Solopreneur der das Gefühl kennt: "Ich weiß eigentlich was ich tun soll – aber irgendwie passiert es trotzdem nicht." Nicht weil du faul bist. Sondern weil du dein eigenes Upper Limit noch nicht kennst.



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