Warum „einfach“ beim neuen Wix-Kit-Connector teuer werden kann
- Petra Borina

- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Wenn das Jahr mit einer Enttäuschung startet
in neues Jahr, neue Vorsätze – und endlich eine neue Lösung? Als ich den neuen, nativen Connector zwischen Wix und Newsletter Anbieter Kit * entdeckt habe, war mein erster Gedanke: „Wow, endlich! Das ist der Gamechanger für alle, die sich nicht durch den Tool-Dschungel aus Zapier, Integrately oder Make schlagen wollen.“
Die Hoffnung war groß: Sauberes Newsletter-Marketing, direkt verknüpft, ohne „Hick-Hack“.

Doch nach meinem ausführlichen Deep-Dive-Test am Wochenende muss ich leider sagen:
Halt stopp. Bitte noch nicht blind implementieren!
Warum ich Kit liebe
Versteh mich nicht falsch: Ich bin ein riesiger Fan von Kit. Ich nutze es seit Jahren für mich und meine Kunden, weil es Probleme löst, an denen Wix nach wie vor scheitert:
Personalisierte Double-Opt-In (DOI) Mails: Rechtssicher und schick.
Intelligente Leadmagnet-Auslieferung: Das PDF geht erst raus, wenn die Anmeldung bestätigt ist
Segmentierung auf Profi-Niveau: Damit du nur die Leute anschreibst, die es auch wirklich interessiert.
Aber Professionalität steckt im Detail. Und die neue Connector-App wurde leider nur zu etwa 80 % zu Ende gedacht.
Die 20 %, die dich KOSTEN können
Der aktuelle Fehler im Connector ist für den deutschen Markt (Stichwort: DSGVO & Abmahngefahr) fatal:
Das Problem: Jeder, der ein normales Kontaktformular auf deiner Wix-Seite ausfüllt, landet aktuell automatisch als bestätigter Abonnent in Kit.
Das ist technisches Harakiri. Nur weil mir jemand eine Frage zu meinen Dienstleistungen stellt, hat er noch lange nicht in meinen Newsletter eingewilligt. In Deutschland gilt: Ein Kontakt ist kein Subscriber. Wenn du diese Kontakte ungefiltert anschreibst, riskierst du nicht nur genervte Leser, sondern teure Abmahnungen.
Der „Wald vor lauter Tools“ – und wie du ihn lichtest
Ich weiß, was du jetzt denkst: „Petra, ich wollte es doch einfach nur einfacher haben! Ich sehe den Wald vor lauter Tools nicht mehr.“
Genau hier trennt sich die Spreu vom Weizen. „Einfach“ ist oft die Abkürzung, die später im Backend für Chaos sorgt.
Früher habe ich pro Newsletter-Versand gut 30 Minuten gebraucht, um „falsche“ Kontakte manuell auszusortieren. Heute schreibe ich dank einer sauberen Automatisierung direkt an meine Segmente.
Das Ergebnis: Nahezu keine Unsubscribes mehr.
Der Benefit: Ich schreibe nicht für die Langeweile, sondern für Menschen, die meine Inhalte wollen.
Meine Empfehlung für dein Setup
Damit du keine bösen Überraschungen erlebst, rate ich aktuell zu zwei stabilen Wegen:
Der Profi-Weg (Connector): Nutze einen externen Connector wie Integrately. Ja, das ist ein Tool mehr, aber es ist deine Versicherungspolice. Es stellt sicher, dass nur die Daten fließen, die auch fließen dürfen.
Der direkte Weg: Binde native Kit-Formulare sauber in deine Wix-Seite ein. Das ist technisch stabil und rechtlich sauber.
Fazit: Ich teste, damit du ruhig schlafen kannst

Ich gehe für dich in die Tiefe. Ich lege den Finger in die Wunde und kontaktiere den Support (wie Kit am Sonntag), damit du dich auf dein Kerngeschäft konzentrieren kannst.
Automatisierung soll dir Arbeit abnehmen, nicht neue Baustellen schaffen.
Willst du wissen, wie du deine Wix-Seite endlich rechtssicher und automatisiert mit deinem Marketing verknüpfst, ohne im Tool-Chaos zu versinken?
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